30th April 2010  Iyar 16   5770 (Omer 31)
Torah Portion Emor Lev 21:1 – 24:23   Haftarah Eze 44:15-31

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FRAUENPHOBIE # 4

Es ist ein Wort, das geprägt wurde und das folgendes beschreibt:
Die irrationale Angst, Frauen eine Position der Leiterschaft zu überlassen, besonders in der Kirche.

Es umfasst  2 Worte:
1.  Frau,  ein Mensch weiblichen Geschlechts, welcher im Ebenbild Gottes und nach der Art  des Schöpfers; Elohim’s, gemacht wurde. „Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau.“ Genesis 1:27
2.  Eine PHOBIE  ist eine intensive, irrationale, unrealistische Angst, welche sich mit der Fähigkeit zum sozialen Zusammenleben, Arbeit oder dem alltäglichen Leben vermischen kann, was durch eine Sache, ein Ereignis oder eine Sache kam und es wird als mentale Störung angesehen

Zum Beispiel, wenn jemand von einem Hund gebissen wurde, dann entwickeln viele eine Angst gegen alle Hunde. So eine Person würde sich niemals einem Hund nähern, einen kaufen  oder seine wundervolle Gesellschaft genießen können – er hat eine irrationale Angst entwickelt, die ihn davon abhalten würde, dies zu genießen.
Eine Phobie geht einher mit einem Geist der Angst. Die Schrift sagt uns, dass Gott uns nicht einen Geist der Angst gegeben hat.
„Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Furchtsamkeit4 gegeben, sondern der Kraft und der Liebe und der Zucht.“ 2 Timotheus 1:7
Wir glauben, dass wenn Menschen starke Reaktionen von Ablehnung gegen Frauen im Dienst zeigen, dann ist das irrational, unrealistisch und es paralysiert den Leib Yeshua‘s, so dass er nicht gut funktionieren kann. Aber am Ende dieser 2-teiligen Botschaft wirst Du wissen warum das dringend notwendig ist, dass wir ein für alle mal von der Frauenphobie los kommen, weil es Erweckung sowie die Bewegung des Heiligen Geistes BEHINDERT. Der erste Teil dieser dringenden Botschaft ist das Zeugnis von Rabbi Baruch, als es ehemaliger Verfolger von Frauen in Leiterschaft. Der 2. Teil wird dich durch die Schrift nehmen aus der Sicht der originalen griechischen Übersetzung und Deine Augen werden sich für die Wahrheit öffnen; dass BEIDE, männlich und weiblich in Ebenbild Gottes, des Schöpfers, erschaffen wurden. Und beide sind dazu berufen, fruchtbar zu sein, sich zu vermehren und über diese Erde zu REGIEREN. Beide, Männer und Frauen sind dazu berufen, Priester für unseren Gott zu sein. Der Allmächtige benutzte Deborah als Prophet und Richter über Israel, sie lehrte Männern die Thora in Zeiten des alten Bundes... Der Neue Bund ist auf besseren Verheißungen gegründet und das schließt auch mit ein, was FRAUEN betrifft!

„Da ist nicht Jude noch Grieche, da ist nicht Sklave noch Freier, da ist nicht Mann und Frau; denn ihr alle seid einer in Christus Jesus.“  Galater 3:28

Wir haben alle denselben Heiligen Geist und sie ist niemand, die die Person ansieht!
Geist/Ruach in Hebräisch kommt vom weiblichen Geschlecht wie in 1. Moses 1:2
Ruach Elohim Merachefet al pnei hamayim.
… und der Geist Gottes schwebte/flatterte/tanzte weiblich über dem Wasser.  (Merachefet ist weiblich! Männlich würde es Merachef heißen!)

Rabbi Baruch fährt fort, Epheser 5.22 zu erläutern

„Ihr Frauen, ordnet euch euren eigenen Männern unter als dem Herrn”

Lasst uns einen Blick auf einige Frauen in der Biblischen Zeit werfen, welche Geschichte beeinflusst haben.

Rebekka, die Retterin von Gottes Plan

Wir wollen mit Mutter Rivkah-Rebekka beginnen, der Frau Isaaks. Wir sehen, dass Abraham, Isaak‘s Vater, seinen Diener Elieser aussendete, um eine Frau für seinen Sohn zu finden. Elieser betete und sagte:

„Und er sprach: O Herr, du Gott meines Herrn Abraham, laß es mir doch heute gelingen und erweise Gnade an meinem Herrn Abraham! Siehe, ich stehe hier bei dem Wasserbrunnen, und die Töchter der Leute dieser Stadt werden herauskommen, um Wasser zu schöpfen. Wenn nun ein Mädchen kommt, zu der ich spreche: »Neige doch deinen Krug, daß ich trinke!«, und sie spricht: »Trinke! Und auch deine Kamele will ich tränken!« — so möge sie diejenige sein, die du deinem Knecht Isaak bestimmt hast; und daran werde ich erkennen, daß du an meinem Herrn Barmherzigkeit erwiesen hast!  Und es geschah, ehe er noch ausgeredet hatte, siehe, da kam Rebekka heraus, die Tochter Bethuels, der ein Sohn der Milka, der Frau Nahors, des Bruders Abrahams war; und sie trug einen Krug auf ihrer Schulter.“ Genesis 24:12-15

Wir können klar sehen, wie YHVH das Gebet von Elieser in einer sehr akkuraten Art und Weise beantwortete. Rebekka hat absolut in die Beschreibung aus Elieser’s Gebet gepasst. Wir wissen, dass sie jung war und evtl. sogar ein Teenager, wunderschön, sehr stark und sensibel für den Heiligen Geist und noch Jungfrau. Als Elieser sie mit zurück zu Isaak nahm, sah sie Isaak von weitem und erkundigte sich, ob das ihr „Herr“ sei bzw. zukünftiger Ehemann. Als sie bemerkte, dass er es wirklich war, verschleierte sie sofort ihr Gesicht, als Zeichen von Bescheidenheit und Unterordnung. Später sehen wir dann, dass Rebekka‘s Liebe Isaak dazu veranlasste, die Trauer nach dem Verlust seiner geliebten Mutter Sarah nach ihrem kürzlichen Tod zu vergessen.

„Da führte sie Isaak in das Zelt seiner Mutter Sarah und nahm die Rebekka, und sie wurde seine Frau, und er gewann sie lieb. So wurde Isaak getröstet nach dem Tod seiner Mutter.“ Genesis 24:67

Wir können sehen, dass später im Leben Rebekka Teil davon zu sein schien, Isaak zu täuschen, so dass Jakob den Segen des Erstgeborenen anstelle von Esau empfangen konnte. Jakob wurde in Kirchenkreisen von Theologen und Gelehrten der „Betrüger“ oder „Verdränger“ genannt. Wie dem auch sei, der Name Jakobs bedeutet wirklich „zu folgen“  und die Ferse zu ergreifen, was einen beschreiben mag, der sehr beharrlich nach den Dingen Gottes strebt und demnach kein Verdränger oder Betrüger ist. Diese Fehlinterpretation des Namen Yaakov-Jakob ist antisemitisch. Der Grund war, Jakob als den ersten Juden und den direkten Vater der 12 Stämme Israels zu schänden. Wenn Jakob diskreditiert wird, dann würde es auch ganz Israel sein. Diese Antisemitische Theologische Fehlinterpretation von Jakobs Namen brachte unzählige Christen dazu, Israel und die Juden als „Betrüger“ und „Verdränger“ zu betrachten. Bitte beachte, dass Esau ein Jäger war und Jakob ein einfacher Mann. Jakob hatte einen roten Linseneintopf gemacht, was Esau bereit war, zu erwerben, um seinen fleischlichen Appetit zu stillen, auch zu den Kosten, dass er sein eigenes Geburtsrecht verkaufen würde. Im Buch der Römer lesen wir, dass Gott Jakob liebte aber Esau hasste.

„wie auch geschrieben steht: »Jakob habe ich geliebt, Esau aber habe ich gehasst« Römer 9:13

Als Jakob hinging, um den Segen der Erstgeburt von seinem Vater Isaak zu erbitten, dann befolgte er nur die Anweisungen seiner Mutter Rebekka. Als Rebekka schwanger gewesen war, als ihre beiden Söhne in ihrem Leib kämpften (Genesis 25:22), da ersuchte sie den Herrn über diese unangenehme Lage. YHVH antwortet ihr:

 „Und der Herr sprach zu ihr: Zwei Völker sind in deinem Leib, und zwei Stämme werden sich aus deinem Schoß scheiden; und ein Volk wird dem anderen überlegen sein, und der Ältere wird dem Jüngeren dienen.“ Genesis 25:23

So, sie wusste also schon vor der Geburt, dass es Elohim‘s Wille war, dass Jakob durch “göttliche Erwählung” der Ältere werden würde. Und Rebekka fuhr fort, den Willen Gottes auszuführen, der ihr durch den Allmächtigen vor der Geburt ihrer Söhne offenbart worden war. Also instruierte sie Jakob, sich als Esau zu verkleiden, damit er den Segen des Erstgeborenen bekäme, den Esau ja schon verachtet hatte und an seinen jüngeren Bruder für den Roten Linseneintopf verkauft hatte. Dies erfüllte den Willen Yah’s (Gottes), so dass Jakob durch göttliche Erwählung der Erstgeborene werden würde. Dies war nicht irgendein gewöhnliches Schema, was von Rebekka entwickelt und durch Isaak ausgeführt wurde, viel eher folgte Rebekka, wie du sehen wirst, den Anweisungen des Heiligen Geistes.

„Rebekka aber hörte zu, als Isaak diese Worte zu seinem Sohn Esau sagte. Und Esau ging aufs Feld, um ein Wildbret zu jagen und es heimzubringen.  Da redete Rebekka mit ihrem Sohn Jakob und sprach: Siehe, ich habe gehört, wie dein Vater mit deinem Bruder Esau redete und sagte:“  Genesis 27:5, 6

Rebekka belauschte ihren Ehemann Isaak, als er dem Esau Anweisungen gab, damit er ein Mahl zubereiten würde, welches den Segen Isaaks für Esau als den Erstgeborenen freisetzen sollte. Sie wusste genau, dass das nicht stattfinden würde,  weil Yah (Gott) es ihr schon klar gezeigt hatte, dass es so nicht sein wird. Sie beeilte sich, instruierte und wies Jakob an, damit er den Segen des Erstgeborenen empfangen würde, so wie es Gott ihr schon vor seiner Geburt gezeigt hatte.

So gehorche nun, mein Sohn, meiner Stimme und tue, was ich dir sage:“ Genesis 27:8

Sie war sich so sicher, dass dies der Wille des Allmächtigen war, dass, als Jakob über dieses ganze Szenario ängstlich war, sie ihn beruhigte, dass sie als seine Mutter all die Verantwortung auf sich nehmen würde, bis zu dem Punkt, dass sie bereit sein würde, verflucht zu sein, wenn nötig.

Da sprach seine Mutter zu ihm: Dein Fluch sei auf mir, mein Sohn! Gehorche du nur meiner Stimme, geh hin und hole es mir!" Genesis 27:13

Rebekka war eine sehr kuragierte Mutter und Frau Gottes. Sie suchte eifrig YHVH und war willig, seinen Anweisungen zu folgen, entgegen allen Eigenheiten und über den Willen ihres eigenen Ehemannes hinaus, der „fleischlich“ geworden war, und beides, physikalisch und geistlich blind. Das zeigt uns, dass Ehefrauen, den Anweisungen Gottes über dem ihre fleischlichen Ehemänner folgen sollten, die durch einen fleischlichen Arm regieren. Hätte sie YHVH nicht gehorcht, dann hätte sich der gesamte Plan der Erlösung für die Menschheit verzogen!

Jakob war in seinem Charakter seiner Mutter sehr ähnlich, indem er auch gehorsam war seinen Eltern gegenüber, nicht wie Esau, der sein Erbe ablehnte und auch die Anweisungen seiner Eltern, keine fremde Frau zu heiraten.

„Als aber Esau 40 Jahre alt war, nahm er Judith zur Frau, die Tochter Beris, des Hetiters, und Basmath, die Tochter Elons, des Hetiters; die bereiteten Isaak und Rebekka viel Herzenskummer.“ Genesis 26:34, 35
Rebekka konnte den Heiligen Geist sehr gut hören und wurde dann der Retter und Ausführende von Gottes Plan, um Jakob als den Erstgeborenen einzusetzen, durch den die Verheißungen Abrahams weiter führen würden. Demnach wurde Rebekka mächtig von Gott benutzt, um Israel als eine Nation zu bilden, durch die der Messias kommen würde, um die Menschheit zu erretten.

Deborah, die Prophetin, Richterin und Beraterin Israel’s

„Und Debora, eine Prophetin, die Frau Lapidots, richtete Israel zu jener Zeit. 5 Und sie saß unter der Debora-Palme [zu Gericht], zwischen Rama und Bethel, auf dem Bergland Ephraim, und die Kinder Israels kamen zu ihr hinauf vor Gericht.“ Richter 4:4-5

Wir können klar sehen, dass Deborah mit Herrn Lapidot verheiratet war. Dennoch haben wir keine Ahnung, was Herr Lapidot tat, weil die Schrift sich nur auf Deborah konzentriert und sie zuerst als Prophetin erwähnt, was auch zeigt, dass ihr Amt über ihrer Ehe stand. Mit anderen Worten musste der Ehemann Herr Lapidot sich dem Dienst seiner eigenen Frau unterordnen, weil sie Richter und Herrscher über ganz Israel war, einschließlich ihres Ehemannes. Sie war wie der Premierminister von ganz Israel, aber sie hatte beide Ämter inne, das Amt des Propheten und des Premierministers (Richter)!

In anderen biblischen Erzählungen aus dem Buch Jesaja können wir sehen, dass Jesaja‘s Frau eine Prophetin war (und mag vielleicht große Teile von dem Buch Jesaja) geschrieben haben. Aber hier kennen wir ihren Namen nicht, weil sich die Schrift hier auf ihn konzentriert, nicht auf sie.

 „Und ich nahte mich der Prophetin, und sie wurde schwanger und gebar einen Sohn. Da sprach der Herr zu mir: Nenne ihn: »Bald kommt Plünderung, rasch Raub«! Jesaja 8:3

Im Fall Deborah konzentriert sich die Schrift auf sie und nicht auf ihn. Da können wir sehen, dass YHVH kein Ansehen des Geschlechtes macht. Er ist der, der beruft und der, der es umkehren kann? Es gibt in der Heiligen Schrift keine Erwähnung darüber, dass die Prophetin Deborah Gottes „zweite Wahl“ war, weil Er keinen passenden Mann finden konnte, wie viele dies beurteilen. Sie ist ohne wenn und aber als Deborah, die Prophetin, beschrieben, Richter, Herrscher und Lehrer der Söhne Israels. Ihre Autorität war nicht in Frage zu stellen und von allen, einschließlich dem höchsten Befehlshaber der offiziellen Armee, Barak, respektiert und anerkannt.

Simson’s Mutter

„Es war aber ein Mann von Zorea, vom Geschlecht der Daniter, namens Manoach; und seine Frau war unfruchtbar und konnte keine Kinder bekommen.  Und der Engel des Herrnerschien der Frau und sprach zu ihr: Siehe doch! Du bist unfruchtbar und kannst keine Kinder bekommen; aber du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären“ Richter 13:2-3

Im Buch der Richter Kapitel 13 treffen wir eine Frau, die mit einem Mann namens Manoach verheiratet ist. Die Schriften erzählen uns  nichts über ihren Namen, aber sind sehr genau darüber, uns aufzuzeigen, dass der Wille Gottes einer Frau offenbart werden kann und nicht dem Mann.  In diesem Fall erscheint der Engel von Elohim der Frau, die unfruchtbar war und sprach zu ihr, über die baldige Geburt ihres Sohnes Simson, der Israel von seinen Feinden erretten solle. Dieser Engel gab der Frau Anweisung darüber, wie sie den Sohn aufziehen soll und was sie tun hätte. Als sie es ihrem Ehemann erzählte, war dieser nicht erfreut darüber, dass der Engel des Herrn seiner Frau erschienen war und nicht ihm, „dem Mann im Hause“! So bat er darum, dass der Engel nochmal zurück kommen möge, so dass er (der Mann), seine Anweisungen direkt hören könnte und nicht durch seine Frau. (Gott bewahre!)

Der Engel erschien in der Tat ein zweites Mal der Frau und nicht dem Mann.
„Und Gott erhörte die Stimme Manoachs, und der Engel Gottes kam wieder zu der Frau; sie saß aber auf dem Feld, und ihr Mann Manoach war nicht bei ihr.“ Richter 13:9

Die Frau rannte heim, um ihren Mann zu holen und als der Mann den Engel fragte, was mit diesem verheißenen Sohn zu tun sei, der geboren werden würde, sagte der Engel von YHVH streng:

„Und der Engel des Herrn sprach zu Manoach: Von allem, was ich deiner Frau gesagt habe, soll sie sich enthalten;“ Richter 13:13

Wir können hier klar sehen, dass der Herr von den Ehemännern erwartet, dass sie den Anweisungen folgen, die ER den Frauen gibt, wann immer ER wählt, zu ihr zuerst zu reden und  keine Zeit für “männlichen Chauvinismus” hat!

Fortsetzung folgt…………

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Rabbi Baruch und Bischof Dominiquae Bierman
“Um Zions willen, will ich nicht schweigen” Jesaja 62:1

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“Und ich will segnen, die dich segnen, und wer dir flucht, den werde ich verfluchen;  und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde!” Genesis 12:3

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