25th September 2009 8 Tishrei 5770 |
BESONDERER YOM HAKIPPURIM TAG VON BUSSE REUE AUSGABE Kapitel 1 “So erhebe dich nicht über die anderen Zweige. Wenn du es aber tust, sollst du wissen: Nicht du trägst die Wurzel, sondern die Wurzel trägt dich…Hat Gott die Zweige, die von Natur zum edlen Baum gehören, nicht verschont, so wird er auch dich nicht verschonen…” Römer 11, 18-21 Während eines Fluges von Zürich nach Tel-Aviv fragte ich den Herrn: “Was bringt es, wenn man der Kirche ihre “Wurzeln” aufzeigt?” Ich wollte den Grund verstehen, weshalb ich zu so vielen Nationen unterwegs bin. “Gott, was sagst Du dazu?” In meinen Gedanken waren immer noch die Zeugnisse über heilungen und Befreiungen lebendig, die ich nach dem ersten Seminar “Zurück zu den Wurzeln” in Herisau, Schweiz, hörte. Dort empfingen Hanspeter und Anita Vogt uns und alle Juden mit offenen Armen. Sie sagten, dass die Gemeinde Busse tun müsse. Das Zeugnis einer jungen Frau berührte mich besonders. Sie erzählte:”Ich hatte psychische Probleme. Ich konnte meine Identität nicht finden. Viele Dämonen wurden von mir ausgetrieben, aber ich wurde nie frei. Als du über die Wurzeln unseres Glaubens gelehrt hast und über die unzertrennliche Verbindung zwischen Juden und Heiden kam Frieden über mich. Ich versöhnte mich mit meinen Wurzeln. Jetzt bin ich frei!” Einige Monate später hörten wir ein weiteres eindrückliches Zeugnis. Anna kam mit einer Freundin zum Seminar. Eigentlich wollte sie nicht teilnehmen, denn sie hasste Religion und lief Gott davon. Wie auch immer: die Beharrlichkeit ihrer Freundin siegte und sie kam. Als ich unter der Leitung des heiligen Geistes während des Seminars rief:”Kain, wo ist dein Bruder Abel? Das Blut deines Bruders schreit von der Erde zu mir”, kam der Geist der Busse über die Versammlung. Viele brachen vor dem Herrn zusammen, fielen auf die Knie, weinten heftig, bekannten ihre Sünden und die Sünde ihrer Vorfahren. Unter Christen ist es üblich, Juden zu hassen, sie zu verspotten und zu verfolgen. Das ist beinahe “normal”. Anna konnte dem Herrn nicht mehr davonrennen, tat Busse und wurde ins Reich des Gottes Israels hineingeboren. Die Versöhnung mit den Juden und den Wurzeln brachte ihr auch Versöhnung mit Gott! Ich wurde von einer heiligen Ehrfurcht ergriffen. Als Dienerin Gottes hatte ich um Furcht gebeten und dafür dass durch meinen Dienst viele zu wahren Jüngern werden! Ich hatte die sogenannten “Entscheidungen” satt und wollte fruchtbringende und starke Jünger sehen. Ich konnte mir nie vorstellen, dass dies der Schlüssel ist, um wahre Jünger zu formen. Die jetzt entstehende Frucht hatte den Vorgeschmack von Ewigkeit. Einige Monate früher, am jährlichen Fest der Trompeten (Rosh Hashanah), hatte ich an unserer prophetischen Konferenz beobachtet, wie Menschen verändert wurden. Es wurde ihnen durch göttliche Offenbarung klar, dass Christen Teil des israelischen Gemeinwesens sind Epheser 2,12 f und dass sich das Christentum als Religion von seinen Wurzeln getrennt hatte zur Zeit des Konzils von Nicäa, 325 n. Chr., als Kaiser Konstantin in Rom an die Macht kam. Einige Monate später an einer Konferenz in Jerusalem sah ich, wie Gott amerikanischen Christen offenbarte, dass auch sie Busse über Antisemitismus (Judenhass) und über das Getrenntsein von den jüdischen Wurzeln tun müssen. Dorothy, selber im vollzeitlichen Dienst, kam weinend zum Mikrofon und bekannte:”Ich wusste nicht, dass ich antisemitisch bin, ich habe die Juden immer geliebt. Aber dann stellte ich fest, dass ich sie immer beschuldigt hatte, Christus getötet zu haben.” Michael aus kalifornien war bei einer anderen Veranstaltung auf dem Ölberg dabei. Als der Geist der Busse zu wirken begann, bekannte er:”Herr vergib mir, dass ich Judenwitze zugelassen habe und mit meiner Familie an dieser Verspottung teilgenommen habe. Wir haben uns gegen dein Vok versündigt.” In meinen Ohren hörte ich die Worte von Bruder George in England in 1989. Einige Monate zuvor hatte ich Jeshua als meinen jüdischen Messias angenommen (Jeshua ist der hebräische Geburtsname von Jesus und bedeutet “Errettung”). Ich war so glücklich darüber, dass er einer von uns war und zuerst zu den Juden gekommen ist. Ich war so froh darüber dass jüdisch zu sein noch mehr bedeutete als andauernd verfolgt und gehasst zu werden. Ich war begeistert darüber, dass ich nun zur weltweiten Familie der Christen gehörte. Vor meiner Wiedergeburt hatte ich alles verloren und brauchte ine Familie. George war über mein “jüdisches Benehmen” irritiert und sagte verständnislos und ungeduldig zu mir:”Jetzt, da du wiedergeboren bist, musst du aufhören, jüdisch zu sein.” Ich war schockiert und fühlte mich abgelehnt. Als ich nach Hause kam, nahm ich ein warmes Bad, um mich zu trösten. Da kam der Heilige Geist über mich und führte mich in die Fürbitte.”Herr, vergib George, sei über ihm und seiner Gemeinde gnädig.” Im Geist bat ich den Gott Israels, diesen Christen, die unwissend über ihre jüdischen Wurzeln sind, zu vergeben. Ich wusste wenig darüber, dass diese Art von Ar Ich erinnerte mich noch an eine andere Begebenheit. Francois Nadler war Gründer und Leiter einer christlichen Musikschule und war seitweilig unser Vertreter in der Schweiz. Er lud uns zu einer zweitägigen Konferenz für die Gemeinden aus der Neuenburger Gegend, im französischsprachigen Gebiet der Schweiz, ein. Als Francois und die Anbetungsgruppe mit Musik diente, kam eine starke prophetische Salbung über mich. Die Gegenwart Gottes war mächtig. Plötzlich sagte der Heilige Geist zu mir: “Dominiquae, hör auf und bitte die Leute, über den Antisemitismus Busse zu tun.” Ich war unsicher, weil ich dies noch nie getan hatte. Ich bin Jüdin. Was geschieht, wenn sie mich ablehnen? Die beharrliche und autoritäre Stimme des Heiligen Geistes fuhr weiter:”Wenn du nicht zur Busse aufrufst, dann hast du keine Salbung mehr an diesem Abend!” Gott würde sich weigern, mehr Erneuerung auf unbussfertige Herzen zu giessen. Als ich ihm dann gehorchte, standen ungefähr 2/3 der Leute auf und baten für sich, ihre Eltern und Grosseltern um Vergebung für das, was während des zweiten Weltkrieges geschehen war und für anderes… Als Vertreterin des jüdischen Volkes sprach ich ihnen Vergebung zu und brach den Fluch des Antisemitismus über ihnen. Der Geist Gottes wirkte dann mächtig. Die Gegenwart Yeshua’s (Jesus) war so stark am Ende dieser Veranstaltung, dass ich weg musste und im Büro auf dem Boden sitzend einen Zufluchtsort fand. Ich konnte nicht mehr dort in seiner Gegenwart bleiben. Er ist der König und ich musste mich vor ihm beugen. Als ich über all das nachdachte, setzte das EL-AL Flugzeug von Zürich nach Tel-Aviv zur Landung an. Dann beantwortete der Heilige Geist meine Frage:”Weshalb ist es so wichtig, in den Gemeinden über die Wurzeln zu lehren?” - “Es geht um Leben oder Tod”, antwortete er. “Die Gemeinde gleicht einer wunderschönen Rose, die im Garten von der Wurzel abgeschnitten wird. Für zwei Tage überlebt sie in einer mit Wasser gefüllten Vase. Aber wenn sie nicht wieder eingepflanzt wird und verbunden wird mit der Wurzel, wird sie am dritten Tag sterben." Ich begann zu weinen, es traf mich zutiefst in meinem Herzen. Wenn das wirklich mit Leben oder Tod zu tun hat, dann bin ich bereit, den Preis dafür zu bezahlen. In der Schrift steht, dass ein Tag wie tausend Jahre vor dem Herrn sind. Vor 2000 Jahren hatte Jesus
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